L-Lysin
Ihre wichtigsten Aufgaben auf einen Blick:
- Unterstützt Stoffwechselprozesse und dient der Energiegewinnung
- Ist am Aufbau von Muskeln, Knochen und Bindegewebe beteiligt
- Wichtig für Hormone und Immunsystem
Wie äußert sich eine L-Lysin Unterversorgung?
Manche Proteine können bei einer zu geringen Zufuhr nicht ausreichend vom Organismus hergestellt werden. Dies kann zu folgenden Mangelerscheinungen führen:
- Wachstumsstörungen (vor allem bei Kindern)
- Schwächung der körpereigenen Abwehr und Infektanfälligkeit
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Schwindel und Übelkeit
- Haarausfall
Anwendungsgebiete von Lysin
Es gibt unzählige Funktionen für die der Körper L-Lysin unbedingt benötigt.
Die Aminosäure findet unter anderem auch bei der Gabe des Schmerzmittels Ibuprofen seinen Einsatz. Erst wenn es sich im Darm aufgelöst hat und durch die Darmwände ins Blut gelangt, entfaltet es seine Wirkung. Dieser Prozess kann durch die Gabe von Lysin beschleunigt werden, sodass eine Wirkung binnen 10 bis 15 Minuten eintritt. Auch gilt die Gabe des Schmerzmittels in Verbindung mit Lysin als bauchfreundlicher und wird bevorzugt von Personen mit empfindlichem Magen eingenommen.
Lippenherbes ist oft eine unschöne und schmerzhafte Angelegenheit. Kalifornische Wissenschaftler fanden in den 70er- und 80er-Jahren in einzelnen Studien heraus, dass die tägliche Einnahme von 3.000 mg Lysin einen vermehrten Ausbruch von Herpes verringern und eine Linderung der Symptome bei einer akuten Infektion herbeiführen kann.
Allgemein gesehen, kann L-Lysin das Immunsystem unterstützen, wenn der Körper ausreichend mit Vitamin C, Magnesium und Zink versorgt ist.
Für die sportliche Leistungsfähigkeit
L-Lysin kann den (Wieder-)Aufbau von Muskeln fördern und unterstützt eine schnelle Regeneration nach einem intensiven Training. Hierfür ist jedoch eine Kombination aus verschiedenen Aminosäuren ratsam wie z.B. ein Komplex aus den acht essentiellen Aminosäuren.
Welche Lebensmittel enthalten L-Lysin?
Quellen für die Aufnahme von Lysin über tierische Eiweiße sind:
- Fleisch (Schwein, Rind)
- Fisch (vor allem Thunfisch, Lachs)
- Eier und Milchprodukte
In kleinen Mengen sind sie auch in Pflanzlichen Produkten enthalten:
- Getreide (Haferflocken, Reis und Buchweizen)
- Hülsenfrüchten (Bohnen, Erbsen, Linsen)
- Hefe
Bei größtenteils veganer Ernährung, ist die zusätzliche Aufnahme von L-Lysin über Nahrungsergänzung sinnvoll.



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